HNO: Blutstillung und Gewebedevitalsierung in der Nasenhöhle  
   
 
 
 

Mit dem APC Applikator 110 S (mit lateraler Öffnung) kann das Plasma kontrolliert auf die Nasenmuschel appliziert werden.

 

 

Für die folgenden Indikationen bietet die Argon-Plasma-Chirurgie neue, vielversprechende Therapiemöglichkeiten mit wesentlichen Vorteilen gegenüber alternativen Verfahren:
 

  Indikationen
Hyperplasie der Nasenmuschel
Epistaxis
Hämostase bei Conchotomie
Hämorrhagische TeIeangiektasien
(Morbus Osler); siehe dazu Bergler;

Das APC-Equipment für die Rhinologie besteht aus dem HF-Chirurgiegerät, z.B. ERBOTOM ICC 350, dem Plasma-Koagulationsgerät APC 300 und von ERBE speziell für die Nasenhaupthöhle entwickelten Instrumenten.

Epistaxis und Nasenmuschelhyperplasie können auch mittels mono- bzw. bipolarer Stichkoagulation durchgeführt werden.

       
 
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   Vorteile der APC
 
       
 

 


Nasenmuschel-Schleimhaut
nach Therapie mit APC



Postoperatives Ergebnis nach 10 Tagen zeigt vollständige Abheilung der devitalisierten Schicht.

  bei Hyperplasie der Nasenmuschel
effektive, sofortige Schrumpfung (Devitalisierung) der Muschel
hinteres Muschelende gut erreichbar
keine Blutung
keine Tamponade erforderlich
verkürzte Dauer der postoperativen Schwellung
gute Wundheilung, keine Narbenbildung
 
  bei Teleangiektasien
schnelle, effektive Koagulation
automatisch limitierte Eindringtiefe
Schädigung der Septumknorpel wird vermieden
rezidivierende Anwendung
geringes Komplikationsrisiko
 
  für die Rhinologie allgemein
keine Karbonisation, keine Vaporisation
non-contact-Verfahren, kein Verkleben des Instrumentes
minimal-invasiver Eingriff, der unter lokaler Anästhesie erfolgt
einfache Handhabung des Verfahrens, ohne aufwendige Sicherheitsmaßnahmen (im Vergleich zur Lasertherapie)
 
   
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   APC-Applikator für die Anwendung in der Nasenhöhle
 
 
 
  APC-Applikator 110S (Nr. 20132-106)
und Schutzzunge (Nr. 20132-129)
ø 2,3 mm, 110 mm lang, starr,
zur Iateralen Applikation,
mit Instrumentenerkennung
seitliche Öffnung ermöglicht eine gezielte Applikation des Argon-Plasma auf die Nasenmuschel
Instrumente sind wiederverwendbar
distale Keramikspitze verhindert Abbrand
 
       
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   Literaturhinweise
       
       
 
Bergler, W. et al.:
Die Argon-Plasma-Koagulation in der Behandlung von hereditären hämorrhagischen Teleangiektasien der Nasenschleimhaut.
In: HNO 46 (1998), S. 826 - 830
       
       
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