Minimal Invasive Neurochirurgie (MIN)  
     
  ERBE HF-Chirurgiesystem für die MIN
Bipolare Schneide- und Koagulationssonden, flexibel und starr;
Mikropinzette; HF-Chirurgiegerät ICC 350 M; Zubehör
 
  Einleitung - Indikationen - Vorteile der MIN - Vorteile des ERBE HF-Chirurgiesystems - Literaturhinweise
   
   Einleitung
       
 

Neben der Entwicklung kompakter und hochauflösender Abbildungssysteme (Endoskope, Mikroskope) hat vor allem die Weiterentwicklung HF-chirurgischer Instrumente maßgebenden Anteil an der Etablierung der MIN.

  Viele intrakranielle, intracerebrale und intraspinale Operationen können dadurch minimal invasiv durchgeführt werden. Die Sicherheit des Eingriffs wird durch die sichere Koagulation, die vor der Resektion oder Perforation gesetzt wird, und durch die präzise Schnittqualität deutlich erhöht.
   
 
   Indikationen
       
       
 



Abb.:Lokalisation einer Kolloidzyste
und des 3. Ventrikels

 

Zur Behandlung der folgenden Indikationen

Verschlußhydrocephalus
Zystotomie
Septostomie
Resektion kleiner Tumoren
Membranektomie

wird die Minimal Invasive Neurochirurgie angewandt.

 

 

  ERBE neurochirurgie kolloidzyste
Abb. 2: Eröffnung einer Kolloidzyste
  ERBE neurochirurgie ventrikel öffnung
Abb. 3: Eröffnung des 3. Ventrikels
       
       
     
   Vorteile der MIN
       
       
 
Minimale Gewebetraumatisierung
MIN eröffnet neue Operationsverfahren und -techniken
Shuntfreiheit in der Behandlung bei Verschlußhydrocephalus
 
Belastung des Patienten wird verringert
Die Lebensqualität nach dem Eingriff wird erhöht
Hospitalisierungszeit wird deutlich verringert
       
       
     
   Vorteile des ERBE HF-Chirurgiesystems
       
       
 


Anschlußbuchse für multifunktionale MIC-Instrumente
und MIN-INSTRUMENTE

 

Das Gerät ERBOTOM ICC 350 M ist zusätzlich zum ICC 350 zum Betrieb multifunktionaler Instrumente mit pneumatischem Aktor und MIN-Instrumenten bestimmt. Dazu ist es mit den Programmen C = MIC und n = MIN und zusätzlichen Bedienelementen ausgestattet.

 

       
       
 
 

Vorteile der bipolaren Sondentechnik

Dem Anwender steht ein Set mit starren und flexiblen Sonden zur Verfügung, abgestimmt auf unterschiedliche Endoskoptypen und Arbeitstechniken.

Einsatz an feinsten neurologischen Gewebestrukturen
Punkt-genaues Arbeiten bei Schnitt und Koagulation
Antiklebeschicht am distalen Arbeitsende der Elektrode verhindert deutlich ein Verkleben und Verschmutzen der Elektrode.
Scharf abgegrenzte Koagulationsfelder
Keine Schädigungen lateraler und tieferliegender Strukturen
 
ERBE Mikro- und Koagulationssonden Neurochirurgie
Abb.: Optimale Dimensionen für den Einsatz an feinsten Strukturen: Mikro- und Koagulationssonde mit Sondendurchmesser von 1,5 mm.
   
   
 


   

Die neuentwickelte Mikropinzette von ERBE ermöglicht in der Neurochirurgie und weiteren chirurgischen Fachdisziplinen eine vielseitige Anwendung.
Trotz feinster Bauweise der Pinzette
(Instrument Ø 1,5 mm) können die Branchen bis zu 6 mm geöffnet werden.
Zum Präparieren von Gewebe und zur bipolaren Koagulation.

Im BIPOLAR COAG Mode werden Membranen auf diese Weise eröffnet und gespreizt, Zysten können gefasst und nach bipolarer Koagulation eröffnet werden. Blutgefäße werden koaguliert.

       
   
   
     
   Literaturhinweise
   
       
 
Novel multipurpose Bipolar Instrument for Endoscopic Neurosurgery
in: Neurosurgery 51, 2002,
S.270-274
M.D.`s Riegel, T.; Alberti, O. ; Hellwig, D.; Bertalanffy, H.:
Dept. of Neurosurgery, Philipps University Marburg. Marburg Germany.
M.Ds.Freudenstein, D.; Duffner, F.:
Eberhard Karls University, Tübingen, Germany.
Bartel, V., M.Sc.: ERBE Elektromedizin GmbH

Minimal invasive endoskopische Neurochirurgie (MIEN)
aus: Deutsches Ärzteblatt 92, 1995, Heft 42, C-1848-1863
Ref: Bipolare Mikrokoagulationselektrode f 0,9 mm

Bauer/Hellwig
Univ.Klinikum Marburg,
Abt. Neurochirurgie

New Possibilities and Future Developments of Electrosurgery in MIEN
Minimally Invasive Techniques for Neurosurgery, Hellwig/Bauer (Eds.), Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1997
Ref: Conventional Electrosurgical Unit (ESU), Automatic ESU, Soft/Forced/Spray Coagulation, Flexible bipolar needle

R Haag (1), V.Bartel (1), D.Hellwig (2), B.L.Bauer (2) and F.Eggers (2)
(1) Erbe Elektromedizin GmbH, Tübingen
(2) Univ.Klinikum Marburg, Abt. Neurochirurgie

Neuroendoscopic techniques in treatment of intracranial lesions
Min Invas Ther & Allied Technol 1998:7/2:123-135
Ref: Bipolar device for cutting and coagulation (Erbe Co.)

D.Hellwig, T.Riegel, H.Bertalanffy, Dep. of Neurosurgery, Philipps Univ. Marburg

Application of new electrosurgical devices and probes in endoscopic neurosurgery
Neurol Res,1999; 21: 67-72
Ref. Automatically controlled ESU, bipolar, flexible electrosurgical probes

D.Hellwig (1), R.Haag (2), V. Bartel (2), T.Riegel (1), F. Eggers (1), R. Becker (1), H. Bertalanffy (1)
(1) Dept. of Neurosurgery, Philipps University Marburg,
(2) Erbe Elektromedizin, Tübingen/Germany

 
 
 V.12/2002