VIO 100 C für Myanmar

Unterstützung für medizinische Strukturen in Myanmar

Myanmar - VIO 100 C

Myanmar – früher Burma genannt - war bis vor wenigen Jahren vom Weltmarkt weitgehend ausgeschlossen. Entsprechend groß ist heute der Bedarf an moderner Medizintechnik. Insbesondere die Kliniken im Land profitieren nun von der politischen Öffnung, denn die lokalen Ärzte benötigten dringend den Austausch mit internationalen Kollegen.

Der Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. Eberhard Biesinger vom HNO-Zentrum Traunstein am Chiemsee und ein Team aus Krankenpflegern und Ärzten helfen seit der Öffnung des Landes beim Aufbau einer Klinik in der Kleinstadt Thandwe. Die Deutschen organisieren sich mit vielen Kolleginnen und Kollegen im internationalen Verein European Association of Global Lecturing ENT (EAGLE), um durch ehrenamtlichen Einsatz ihren Beitrag zur Fortbildung burmesischer Ärzte zu leisten.

Vor einigen Monaten bat Biesinger uns um Unterstützung in Form einer Chirurgiestation mit entsprechenden Instrumenten für die Koagulation bei Operationen. Unser langjähriger Fachhändler Concordia International übernahm die Auslieferung eines VIO 100 C und bipolarer Pinzetten. Die Ware traf Ende 2015 im Thandwe District Hospital ein und wurde sogleich eingesetzt. Wie groß der Bedarf an medizinischem Gerät im Lande ist, schilderte uns Biesinger nach dem ersten Einsatz der Produkte: „Das VIO war eine große Hilfe. Wir operieren damit an zwei Tischen gleichzeitig und stecken die Instrumente entsprechend um, damit beide Operateure arbeiten können."