Hämostase mit APC

Kontaktfreies Koagulationsverfahren mit besten Hämostaseeigenschaften

Hämostase mit APC
Hämostase mit APC
Die thermische Blutstillung (Hämostase) mit dem ERBE APC 2 wird durch einen vergleichsweise geringen Energieeintrag und mäßiger Erhitzung des Gewebes erzielt. Die Argon-Plasma Koagulation (APC) wird sehr häufig bei chronischen und aktiv blutenden, nicht varikösen Läsionen im Gastrointestinaltrakt eingesetzt. Vornehmlich diffus venöse und arterielle Sickerblutungen sind mit APC gut beherrschbar. Bei großflächigen, diffusen Blutungen, wie beispielsweise der Ulkusblutung, ist eine flächige Koagulation mit geringer Eindringtiefe erforderlich. Effektive APC-Modes und vielfältige ERBE APC-Sonden mit diversen Auslassöffnungen (siehe Detailbild 1) erzeugen die notwendigen Hämostaseeffekte zur sicheren Blutstillung.

Indikationen

  • Oberflächliche und kleinere vaskuläre Blutungen
  • Tumorblutungen
  • Strahlenproktitis
  • Gefäßmalformationen, z. B. GAVE-Syndrom, Angiodysplasien, Teleangiektasien

Vorteile des ERBE Equipments

  • "Non-contact-Verfahren", kein Ankleben der Instrumentenspitzen
  • Effektive, gleichmäßige Oberflächenkoagulation für eine gleichmäßige Blutstillung und Devitalisierung
  • Bessere Dosierbarkeit, dadurch Sicherheit in der Anwendung
  • Geringes Perforationsrisiko
  • Minimale Karbonisation und Rauchbildung, minimale Geruchsbelästigung
  • Komplikationsarmes, sicheres Verfahren

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OP-Schritte
Therapie der Strahlenproktitis

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Das Erscheinungsbild der Bestrahlungs-Proktitis ist gekennzeichnet durch Teleangiektasien und hämorrhagische Mukosaveränderungen im Bereich des Prokto-Rektums (siehe Abb.). Die Behandlung der strahleninduzierten Proktitis mit APC ist etabliert und kann eine Verbesserung der Symptomatik und der Blutungsepisoden nach durchschnittlich zwei Sitzungen in einem Abstand von drei bis vier Wochen erzielen.

Angiodysplasie des Magenantrums

Angiodysplasie des Magenantrums

Meist reicht die Anwendung einer niedrigen Energiestufe aus, um die Blutung zu stillen. Die Anwendung einer niedrigen Energiestufe ist darüber hinaus hilfreich, um in dünnwandigen Darmbereichen (z.B. Dünndarm oder rechtes Colon), wo Angiodysplasien häufig lokalisiert sind, die Perforationsgefahr gering zu halten.

Angiodysplasie im Colon

Angiodysplasie im Colon

Angiodysplasie im Colon vor bzw. während (links) und nach der Behandlung (rechts) mit APC.

GAVE-Syndrom

GAVE-Syndrom

Die Therapie des GAVE-Syndroms vor bzw. während (links) und nach der Behandlung mit APC (rechts).