Nach zwei Tagen wieder auf den Beinen

Im Klinikum Karlsruhe können mit einer speziellen Methode auch größere Geschwulste im Darm schonend entfernt werden.

Die Techniker Krankenkasse hat in Baden-Württemberg mit verschiedenen Kliniken das TK-Netzwerk Spitzenmedizin aufgebaut. Versicherte der Techniker Krankenkasse können sich mit innovativen medizinischen Verfahren behandeln lassen. In der Broschüre TK Netzwerk werden den Versicherten regelmäßig neue innovative medizinische Behandlungsangebote vorgestellt.

In der neusten Ausgabe stellt der leitende Oberarzt Dr. Baral vom Städtischen Klinikum Karlsruhe das Verfahren der transanalen endoskopischen mikrochirurgischen Exzision mit Waterjet-Unterstützung (TEM-ESD) vor. Dr. Baral hat diese Technik bei der die Adenome vor der Resektion mit HF-Strom mit Wasserstrahl eleviert werden gemeinsam mit Erbe entwickelt.

Vorteile sind vor allem geringere Rezidivraten im Vergleich zur Schlingenresektion (EMR). Durch die gefärbte Elevationsflüssigkeit können bei der TEM-ESD die Adenomränder zur normalen Darmschleimhaut besser unterschieden werden. Das Wasserkissen gibt einen zusätzlichen Schutz und die Resektionsschichten sind viel einfacher zu erkennen. Insgesamt ist die TEM-ESD im Vergleich zur Vollwandresektion (Standard TEM) weniger invasiv.

Gegenüber einer Darmresektion bietet die TEM-ESD, als minimal-invasives chirurgisches Verfahren, große Vorteile für den Patienten. Unter anderem werden diese bereits am 2. Tag nach der OP aus der Klinik entlassen.

Wasserstrahl-unterstützte TEM-ESD mit ERBEJET 2